SINA fing mit ca. acht Monaten zum Lahmen an, da sie sehr verspielt war und mit anderen Hunden herumtolle dachten wir sie hätte sich beim Laufen übernommen! Trotzdem ließen wir sie vom Arzt ansehen. Der
Tierarzt sagte sie sei im Wachstum und die Hinterbeine und Vorderbeine unterschiedlich lang. Außerdem könne man erst wenn der Körper ausgewachsen ist eine genaue Diagnose stellen.
Sina tollte herum manchmal humpelte sie, doch meistens ging es ihr sehr gut.
Mit achtzehn Monaten ließen wir Ihre
Hüften röntgen und waren schockiert.
Hüftdysplasie beidseitig.
Unser Tierarzt erklärte uns die Krankheit und meinte das viele Hunde trotzdem gut damit leben könnten, vielleicht später einmal mit
Schmerzmittel. Man werde sehen. Wir sollten schauen das Sinas Muskel gut aufgebaut sind.
Sinas ging es sehr gut, sie lief herum wie ein gesunder Hund. Wir nahmen sie überall mit! Sie machte ihre Hundeprüfungen als
Begleithund und bestand mit Auszeichnung, als bester Hund.
Bei Vereinstunieren belegte sie die Plätze zwei und drei.
Sie war ein
Apotierhund und liebte es Holzstecken nachzulaufen. Ihr Gangbild war als hätte sie nichts und es ging ihr erstaunlich gut.
Mit drei Jahren war sie ein lieber lustiger Hund der es liebte spazieren zu gehen, mit uns wandern, schwimmen. Irgendwann im Herbst an einem nasskalten Tag kam Sina in der Früh schwer auf, und ihre Gelenke waren sehr steif, erst wenn sie ein bisschen lief, wurde ihr Gangbild normal. Wir fuhren mit Sina in eine Tierklinik.
Diagnose: schwere
Hüftdysplasie und
Arthrosen. Eine nette Tierärztin gab Sina Schmerzmittel und riet uns eine
Hüftoperation bei Sina machen zu lassen, da sie erst vier Jahre sei. Sie riet uns die Tierklinik in
Hollabrunn zu kontaktieren, eine auf diesem Gebiet anerkannte Klink.
Zu Hause las ich über alle Operationstechniken und Behandlungen bei
Hüftdysplasie im Internet nach, holte mir so viel Informationen wie nur möglich.
Am 02.03.2009 wurde Sina nach genauen Untersuchung in der Tierkinik
Hollabrunn operiert.
Das schlimmste war, sie dort drei Tage in der Klinik zu lassen, doch als wir sie einen Tag nach der Operation abholen konnten, lief sie uns schon humpeln entgegen und die Operation war ein voller Erfolg.
Sie hatte zwar eine ca. 15 cm lange Narbe doch es ging ihr super gut und so mir auch! Wir mussten sie
sechs Wochen zum Spazieren gehen an der Leine lassen und kaum waren die abrasierten Haare nachgewachsen merkte keiner mehr das sie eine
Hüftprothese hat. Sie tollte herum ohne irgend eine Einschränkung. Nur wir wussten das wir einmal die zweite Hüfte auch operieren müssten. Sina lebte unbeschwert und glücklich!
Wir gingen viel spazieren und wandern, damit sie einen guten Muskelaufbau hatte, das ist wichtig um die Prothese gut zu halten.
Genau zwei Jahre später nach der ersten Operation musste die rechte Seite operiert werden, da Sina immer mehr diesen Fuß nicht mehr belasten wollte und der Muskel somit immer mehr abbaute.
Wieder vertrauten wir Doktor Schwarz und seinem Team Sina an und es war für mich wieder sehr schwer meinen Hund dort zu lassen, doch es war zu ihrem Besten.
Wieder ging alles super und ich freue mich schon auf unsere Wanderungen mit Sina.